Kastanienhof Eingang

Der Kastanienhof ist Mitglied im Forum Fachwerk Eichsfeld und in der IGB Interessengemeinschaft Bauernhaus

Unsere Angler Sattel Schweine sind handzahm

Kontakt zu Tieren und Pflanzen im Jahreslauf wird in der kleinen Landwirtschaft praktiziert.

Der Dreck ist raus!

Situation "danach"

Die nächsten Schritte nach der grossen Säuberung  mehr >>

SCI Internationales Jugendworkcamp

Ane our spanish Helper from basque country

Tolles Workcamp mit vielen Helfern!  mehr >>

Grossbrand auf dem Kastanienhof

Grossbrand

Grossbrand: Riesiger Schaden, jedoch Menschen und Tiere unverletzt...  mehr >>

... ...Gemeinsam Zukunft säen... ...

Die Lebens- und Agrarkulturelle Initiative e.V. möchte bewahrende und nachhaltige Lebensformen finden und an ihrer Verwirklichung arbeiten. In den Acker der Zukunft säen wir - daraus soll eine fruchtbare Kultur erwachsen.

 

 
Kastanienhof Tal hinter dem Hof
Kastanienhof Tal hinter dem Hof

DIE SAAT

Wir möchten eine ökologisch orientierte Land- und Gartenkultur gestalten. Im Sinne von Fortschritt mit Rückbesinnung sollen traditionelles Handwerk und Einfachtechniken mit heutigen ökologischen Erfahrungen verbunden werden. Zu diesen Themen werden Seminare und Workshops angeboten.

Wir möchten im vernetzenden Austausch mit anderen Lebens- und Betriebsgemeinschaften stehen.

Wir wollen Gemeinschaftsformen erproben, bei denen wir gleichberechtigt und solidarisch miteinander leben. Dazu möchten wir auch andere Menschen einladen.

DER KASTANIENHOF

Diesen Ort haben wir als Lebens- und Wirkstätte gefunden. Das Dorf Marth am Südhang des Rusteberges liegt im westthüringischen Eichsfeld und ist 20 km von Göttingen entfernt.

Der seit vielen Jahren unbewohnte Hof wurde zuletzt von der ortsansässigen LPG genutzt und drohte nach der Reprivatisierung zu verfallen. Im Sommer 1995 ist er von dem Verein gekauft worden. Nun wird der denkmalgeschützte Hof wiederbelebt. In 2013 gab es einen Grossbrand, bei dem der Ostteil des Gehöfts nieder brannte.

Auf die massiven Grundmauern bauen wir eine neue Perspektive auf. Landwirtschaftliche und für Bildung genutzte Räume werden entstehen.

Heu machen
Heu machen

WAS TUN WIR?

Die 2 ha große Wiese hinter dem Hof ist zu Weideland für Ziegen und Schweine, sowie verschiedenen Gärten umgestaltet. Dabei soll die Vielfalt aller Pflanzensorten und bedrohter Nutztierrassen erhalten werden. Bei der Bearbeitung des Bodens setzen wir auch einen historischen Traktor ein. Gemüse, Brot und Fleischprodukte sollen regional abgegeben werden. Wir verarbeiten unsere Früchte zu Bioeis.

 

Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist das Werken mit Lehm, Holz und Metall sein. Schon bei der aufwendigen Hofsanierung wurden diese wertvollen Handwerkstechniken eingesetzt.

Wir sind uns der Verantwortung gegenüber Energien und Rohstoffen als begrenzte Güter der Natur bewusst. Deshalb bemühen wir uns um geschlossene Stoffkreisläufe.

 

Der Hof öffnet sein Tor zur Dorfmitte -ein Symbol für unser Anliegen, unsere Hofgemeinschaft in das Leben von Marth zu integrieren. So werden wir zum Beispiel auch zu jahreszeitlichen Festen einladen.

Sonnenwendefeuer
Sonnenwendefeuer

NEUE RECHTS- UND WIRTSCHAFTSFORMEN

Unsere Überzeugung ist, dass landwirtschaftlicher Grund und Boden besser in gemeinnützigem Besitz aufgehoben ist. Nur so lässt er sich kurzfristiger Gewinnmaximierung entziehen und wird langfristigen, bäuerlichen Gesundheits- und Fruchtbarkeitsprozessen durch Sorgfalt und Humusvermehrung gerecht. Der Verein überlässt dem Initiativkreis -im Rahmen der Vereinssatzung- den freigekauften Hof zur treuhändischen Nutzung. Mit Hilfe von Spenden und Darlehen sollen die noch dafür benötigten Mittel aufgebracht werden. Der Bereich der Landwirtschaft wird als Zweckbetrieb des Vereins geführt und ist mit seiner Tätigkeit "für die Allgemenheit nütze".

DER INITIATIVKREIS

Der Initiativkreis ist für die Umsetzung der Vereinsziele vor Ort zuständig. Wir sind zur Zeit eine Gruppe von vier Erwachsenen und drei Kindern. Es sind Menschen aus dem Handwerk, aus Pflegeberufen und Ingenieure unter uns.

In der Gemeinschaft möchten wir die Kraft des gemeinsamen Tuns erleben. Dabei wollen wir uns individuelle Freiräume lassen.

Wir streben eine gemeinsame Ökonomie an. Bei gemeinsam zu treffenden Entscheidungen möchten wir konsensfähige Beschlüsse fassen.